Direkt zum Hauptbereich

Zuhause in Virgin River von Robyn Carr


Zuhause in Virgin River, Robyn Carr
Mira Taschenbuch, 305 Seiten

Klappentext

Vielleicht hat er es doch nicht so schlecht getroffen!
Das ist der erste Gedanke, der Connor Danson bei seiner Ankunft in Virgin River durch den Kopf geht. Als Augenzeuge in einem Mordfall muss er untertauchen, bis der Prozess in seiner Heimatstadt vorüber ist. Und dieses kleine Idyll inmitten der Berge scheint wie dafür gemacht. Die Gastfreundschaft der Dorfbewohner lässt ihn schnell vergessen, dass er hier kein Zuhause sucht. Vor allem Leslie Petruso weckt längst verloren geglaubte Gefühle in ihm. Denn nachdem er von den Affären seiner Ehefrau erfahren hatte, verschloss er sein Herz für immer. Aber ein Blick in Leslies funkelnde Augen lässt ihn wünschen, er würde sich trauen, wieder zu lieben...

Meine Meinung

Ich habe die Virgin River Reihe immer gerne gelesen, da ich das Kleinstadtfeeling und die Hilfsbereitschaft unter den dort lebenden Menschen so sehr mochte. Doch irgendwann änderte sich mein Lesegeschmack und ich brauchte 2-3 Jahre Pause.
Jetzt habe ich das Kleinstadtfeeling wieder für mich entdeckt und was liegt da näher, als mit der Virgin River Reihe fortzufahren.
Zuhause in Virgin River ist bereits der 15. Band der Reihe (ich rechne hierbei die nur für den Kindle erschienenen Kurzgeschichten nicht mit, da ich keine E-Books lese).
Obwohl ein paar Jahre vergangen sind, kam ich wieder gut in die kleine Welt hinein und kannte auch noch alle handelnden Personen und deren Geschichten. Ein Zeichen dafür, dass Robyn Carr mich mit ihren Geschichten immer fesseln konnte und ich die Welt von Virgin River sehr schön fand.

Diesmal geht es um Connor und Leslie die beide frisch nach Virgin River ziehen um für Paul Haggerty  in dessen Bauunternehmen zu arbeiten. Beide haben schwere Ehen hinter sich und können sich nicht vorstellen, sich so schnell neu zu verlieben. Hinzu kommt, dass Connor untertauchen muss, bis er in einem Mordfall, in welchem er der einzige Zeuge ist, aussagen kann.
Schnell wird jedoch klar, dass die beiden nicht lange voneinander lassen können werden und sie nähern sich langsam an. Wäre da nicht Leslies Ex-Mann Greg.

Nichts Neues in Virgin River und trotzdem fühlt man sich als Leser heimelig und gut aufgehoben. Wie sollte es auch anders sein, sind Leslie und Connor sympathische Charaktere die wunderbar in das Stadtbild und zu den übrigen Bewohnern passen.
Wirklich Spannung will da natürlich nicht aufkommen, auch wenn Connor aufgrund der Gefahr die seine Aussage im Mordprozess mit sich bringt, natürlich untertauchen muss und von Unsicherheit geplagt ist. Da es sich jedoch bei den Virgin River Romanen um keinen Thriller oder Krimi handelt, werden sämtliche Situationen ohne viel Action aufgelöst.
Diesen Anspruch hat die Reihe in meinen Augen aber auch nicht, da sie eher für Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Loyalität steht. Und das schafft Robyn Carr auf jeden Fall eindeutig zu vermitteln. Ist man als Leser auch nur ein klein wenig Affin, möchte man lieber heute als morgen in die Kleinstadt in den Bergen ziehen!
Ich hätte meine Koffer auf jeden Fall schon länger gepackt, auch wenn mir die Soldaten und der Patriotismus manchmal etwas zu viel werden. In diesem Band hielten diese sich allerdings ein wenig zurück.

Alles in allem wieder eine nette Liebesgeschichte aus meiner liebsten Kleinstadt :-) die 4 von 5 Punkten von mir bekommt. Einen Punkt Abzug gibt es da die Story diesmal noch mehr plätscherte als sonst und es mir schon zu gleichförmig war.
Trotzdem freue ich mich auf die letzten drei Bände die mir noch fehlen. Eventuell mache ich danach bei Interesse gerne eine komplette Reihenvorstellung.

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast von Barbara Sher

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast von Barbara Sher
dtv, 285 Seiten

Klappentext
Erfolgsautorin Barbara Sher befasst sich in ihrem neuen Buch mit dem Scanner; einem Menschentypus, für den die Welt ein großer Süßigkeitenladen ist, voller Verheißungen.  Sein Problem ist nur: Zu welcher Süßigkeit soll er zuerst greifen? Doch Barbara Sher hat etliche ebenso ungewöhnliche wie lebenspraktische Ratschläge parat, wie Scanner aus ihrer Not eine Tugend machen können.
Meine Meinung
Das Buch von Barbara Sher wurde mit nach einem Bericht auf meinem anderen Blog empfohlen, wo es darum ging, ob man zu viele Hobbies haben kann. Jahrelang habe ich mich ganz schrecklich gefühlt da ich immer dachte, ich hätte keine Selbstdisziplin. Ich habe angefangen Bücher zu schreiben, schon in ganz jungen Jahren, sie aber nie fertiggestellt oder veröffentlicht. Ich war intensiv Wrestling Fan und habe Meerschweinchen und Chinchillas gezüchtet, mich intensiv mit Nagetieren und Kleinsäugern beschäftig…

Die sieben Schwestern von Lucinda Riley

Die sieben Schwestern, Lucinda Riley
Goldmann, 537 Seiten

Klappentext

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihr…

Paris ist immer eine gute Idee von Nicolas Barreau

Paris ist immer eine gute Idee, Nicolas Barreau
Piper, 365 Seiten

Klappentext
Rosalie ist Besitzerin eines kleinen Postkartenladens in St. Germain. Als der berühmte Kinderbuchautor Max Marchais ausgerechnet sie bittet, sein neues Buch "Der blaue Tiger" zu illustrieren, kann Rosalie ihr Glück kaum fassen. Kurze Zeit später stürmt ein aufgebrachter junger Literaturprofessor aus New York in die Papeterie, der sie beschimpft, die Geschichte gestohlen zu haben. Empört weist Rosalie diesen unglaublichen Vorwurf zurück. Doch dann beginnt sie zu ahnen, dass die Kindergeschichte ein Geheimnis birgt.
Meine Meinung
Jahrelang bin ich um die Bücher von Nicolas Barreau herumgeschlichen, habe aber nie eins gelesen. Und ob es nun einen Nicolas Barreau gibt oder Daniela Thiele vom Thiele Verlag die Bücher selber geschrieben hat und einen französischen Autoren erfunden.......ich bin maximal verliebt in den Schreibstil und habe das Buch regelrecht verschlungen. Wie konnte ich so lange warten? Oder k…