Dienstag, 11. April 2017

Paper Prince von Erin Watt


Paper Prince, Erin Watt
Piper, 364 Seiten

Klappentext

Seit Ella in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige Art hat sie so manches Herz erobert - vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der fünf Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Wie groß seine Liebe ist, merkt er allerdings erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden und ihr Herz zurückerobern können?

Meine Meinung

Nachdem Ella der Meinung ist, dass Reed sie mit Brooke, der Freundin seines Vaters, betrogen hat, verlässt Ella fluchtartig das Haus der Royals und möchte mit diesen nichts mehr zu tun haben. Aber natürlich möchten die Royals, allen voran Reed und Callum, dass Ella zurückkehrt.
So beginnt der zweiter Band der Paper Trilogie, auf den ich mich so sehr gefreut hatte, habe ich Teil 1 doch förmlich durchgesuchtet.
Allerdings hatte ich aktuell beruflich ein wenig Stress und konnte nicht viel lesen und so hatte ich das Gefühl, diesmal nicht wirklich in die Geschichte rein zu kommen. Auch mit dem Verhalten der Protagonisten kam ich auf den ersten mindestens hundert Seiten so gar nicht klar.
Später löste sich das Wieso ein wenig auf, aber da hatte ich für mich schon festgehalten, dass der zweite Band auf keinen Fall an den ersten Teil heranreicht.
Auch die Zwillinge und Gideon bleiben in diesem Band noch viel mehr im Hintergrund, auch wenn Gideon eine größere Rolle zufällt, die diesmal jedoch nicht aufgelöst wird. Die Daseinsberechtigung der Zwillinge hatte ich ja bereits im ersten Band angezweifelt. Sie geben der Geschichte nichts, nehmen ihr allerdings auch nichts. Dennoch finde ich es ungewöhnlich Protagonisten mit in eine Familie aufzunehmen und diese dann nicht weiter zu beachten. Aber sei es drum.
Wer mir diesmal etwas sympathischer wurde ist Callum, der Vater, der einige stärkere Seiten zeigt, auch wenn ich dessen Reaktionen das eine oder andere Mal nicht wirklich nachvollziehen konnte.
Ella ist und bleibt eine wirklich starke Persönlichkeit, die mir einfach gefällt. Sie läßt sich eindeutig nicht die Butter vom Brot nehmen. Und auch gegenüber Jordan, der unangenehmsten Zicke der Schule, zeigt sie mal so richtig Stärke. Ella ist keine, wie so viele andere Protagonistinnen, bei der der Freund auf Rachefeldzug gehen muss. Das kann Ella auch alleine und er darf daneben stehen und stolz auf sein Mädchen sein.

Ich bin gespannt, wie sich alles auflösen wird, denn wie gesagt, manchmal ist mir noch nicht ganz klar, was wirklich im Hause Royal passiert ist bevor Ella kam. Und Band 2 endet mit einem noch fieseren Cliffhaenger als Teil 1 und ich bin froh, dass der dritte Band nicht zu lange auf sich warten lässt. Da hat der Verlag mit seinem Veröffentlichungsturnus alles richtig gemacht.

Ich gebe diesmal 4 von 5 Punkten, da Band 2 für mich eindeutig schwächer war als Band 1.

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