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Darkmere Summer von Helen Maslin


Darkmere Summer, Helen Maslin
Chickenhouse, 389 Seiten

Klappentext

Der Plan war: Sommer, Sonne - und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebt....

Meine Meinung

Das Buch hatte ich in den Neuzugängen der Youtuberin Glacyneyla gesehen und war vom Klappentext sofort angefixt. Ich stehe ja bekanntermaßen auf alte Schlösser und wenn diese dann noch leerstehen und eventuell verflucht sind, umso besser :-)
Eigentlich bin ich kein Horrorfan, aber manchmal, wenn der Klappentext stimmt, dann brauche ich auch mal solche Bücher.
Leider muss ich sofort sagen, dass ich maßlos enttäuscht wurde, da nie wirklich Spannung aufkommen wollte :-(
Leo und seine Freunde wollen den Sommer in dem von ihm geerbten und seit Jahren leerstehenden Schloss Darkmere verbringen, da Leo plant, dieses in eine Partylocation umzubauen. Schnell wird klar, dass alle sich in dem Haus nicht wirklich wohlfühlen, da das Schloss angeblich verflucht ist. Sämtliche männliche Erben der Familie St. Cloud sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen, kurz nachdem sie das Schloss geerbt hatten.
Und auch Kate merkt, dass Leo, den sie aus der Schule kennt und in den sie verliebt ist, ein anderer Mensch ist als er für sie schien.
Zeitgleich spielt das Buch auch im Jahr 1825, als die jungen  Elinor nach einem tragischen Unfall ihrer älteren Schwester den Schlossbesitzer St. Cloud an deren Stelle heiratet und mit diesem auf Darkmere zieht.

Das war es nun eigentlich auch mit der Story, denn beide Frauen versuchen lediglich in ihrer Zeit hinter das Geheimnis von Darkmere zu kommen. Dies tun sie dann allerdings mit viel Gerede und Erzähle aber ohne wirkliche Taten.
Auch gruselige Momente gibt es keine, es sei denn man gruselt sich vor unheimlichen Schritten, die aber lediglich Kate und ein weiterer von Leos Freunden hören.
Mit Horror oder auch nur leichtem Schauer, hat das ganze leider nur wenig zu tun. Elinor und Kate erzählen über ihre Zeit in Darkmere und das etwas über 300 Seiten lang. Gähn!
Zwischenzeitlich hatte ich mal die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch ein wenig spannender wird zum Schluss hin, da ich das Buch ansonsten abgebrochen hätte, dies passierte leider jedoch nicht und selbst 50 Seiten vor Schluss war noch nicht wirklich etwas passiert.
Ihr könnt Euch sicher denken, dass auch die Auflösung ganz zum Schluss mich sehr unbefriedigt zurückließ.

Nein, das war leider so gar nichts und ich wüsste auch nicht welche Richtung ihr mögen solltet um Euch dieses Buch empfehlen zu können. Wahrscheinlich solltet ihr einfach nur ein Ersatzmittel zum Einschlafen suchen ;-)

Mit viel gutem Willen gebe ich noch 2 von 5 Sternen, da Helen Maslin es zwischendurch immer mal wieder schaffte, mit ihrem Schreibstil so was wie Hoffnung in mir zu schüren, auch wenn sie diese dann bitter enttäuscht hat.



Kommentare

  1. Hallo, schade, dass dich das Buch nicht überzeugt hat. Kann ich aber auch wirklich nachvollziehen. Liebe Grüße Alina :)

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