Direkt zum Hauptbereich

Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout

Mit Opposition - Schattenblitz, habe ich gestern Abend endlich die Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout beenden können. Zwar war Band 5 schon eine Weile in meinem Besitz, ich konnte mich aber irgendwie nicht dazu durchringen, ihn sofort zu lesen. Das lag leider aber nicht daran, dass ich nicht wollte, dass die Geschichte zu Ende geht sondern leider daran, dass sie mich nach Band 1 nie so wirklich mehr mitreißen konnte. Zwar wollte ich immer wissen wie die Geschichte nun weitergeht, besonders da Frau Armentrout zu fiesen Cliffhaengern neigte, doch bin ich allgemein der Ansicht, dass eine Trilogie auch gereicht hätte, um die Geschichte von Katy und Daemon zu erzählen.

Die einzelnen Bände der Reihe sind:

1. Obsidian - Schattendunkel
2. Onyx - Schattenschimmer
3. Opal - Schattenglanz
4. Origin - Schattenfunke
5. Opposition - Schattenblitz



 


In der Geschichte geht es um die leidenschaftliche Buchbloggerin (was sie mir sofort sympathisch machte) Katy Swartz, die mit ihrer Mutter nach dem Tod ihres Vaters nach West Virginia zieht, da ihre Mutter dort eine Stelle als Krankenschwester angenommen hat.
Schnell lernt Katy das Mädchen Dee von gegenüber kennen und deren Bruder Daemon Black. Daemon ist teuflich gutaussehend, aber leider auch höllisch unverschämt und abweisend.
Schnell freundet sich Katy mit Dee an, was ihrem Bruder Daemon nicht zu gefallen scheint, aber auch er kann sich Katy leider nicht lange entziehen.
Was Katy jedoch nicht weiß ist, dass Dee und Daemon und auch deren Freunde keine normalen Menschen sind, sondern Alien von einem anderen Planeten, Lux.
Neben den Lux gibt es noch deren Erzfeinde die Arum und auch die amerikanische Regierung verfolgt ihre ganz eigenen Ziele auf der Erde, mit einem Programm namens Daedalus.
Immer tiefer und tiefer versinkt Katy in der neuen Welt der Lux und muss zusammen mit Daemon und den anderen in 5 Bänden versuchen, die Welt vor einer völligen Invasion der Aliens zu retten.

Meine erste Fantasy Reihe von Jennifer L. Armentrout, nachdem ich die Young Adult Romane die sie unter dem Namen J. Lynn schreibt, immer recht gerne mochte.
Den erste Band fand ich sehr gut und war auch schnell in der "Alien-Welt" drin und wollte wissen, was mit Katy und Daemon passiert, die mir sehr sympathisch waren. Zudem mag ich den Schreibstil der Autorin und auch den Grundgedanken der hinter der Reihe steht.
Wie oben bereits geschrieben bin ich jedoch der Ansicht, dass eine Trilogie es auch getan hätte. Besonders der zweite Band und fast der gesamte dritte Teil, hatten für mich teils unerträgliche Längen, die fast dazu geführt hätten, dass ich die Reihe nicht mehr weiterlesen wollte. Lediglich die Tatsache, dass die Story am Ende von Band 3 wieder Fahrt aufnahm und mit einem ganz gemeinen Cliffhaenger endete, sorgte dafür, dass ich weiterlesen wollte. Band 4 war dann in meinem Augen auch wieder ein herausragender Teil, in welchem man einiges über das Daedalus-Programm der Regierung erfährt, was mich die Seiten wieder so fliegen ließ.
Band 5 alsd Abschluss ließ mich dann wieder unbefriedigt zurück, da ich mir ein weitaus spektakuläreres Ende und viel mehr Aufklärung gewünscht hätte. Hier hatte ich das Gefühl, dass Frau Armentrout die Geschichte einfach zu einem Ende bringen wollte und stellte plötzlich die Beziehung von Katy und Daemon wieder mehr in den Vordergrund was zwar schön, aber irgendwie auch unpassend war.
Leider kann ich nicht mehr hierzu schreiben, ohne zu spoilern.

Wer Jennifer L. Armentrout gerne mag, der wird hier eine solide Geschichte von ihr vorfinden, die leider so ihre Längen und langweiligen Passagen hat.
Ich habe schon weitaus besseres und spannenderes im Bereich Jugendfantasy gelesen, so dass ich der Reihe leider insgesamt nur

3/5 Sternen

geben kann.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast von Barbara Sher

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast von Barbara Sher
dtv, 285 Seiten

Klappentext
Erfolgsautorin Barbara Sher befasst sich in ihrem neuen Buch mit dem Scanner; einem Menschentypus, für den die Welt ein großer Süßigkeitenladen ist, voller Verheißungen.  Sein Problem ist nur: Zu welcher Süßigkeit soll er zuerst greifen? Doch Barbara Sher hat etliche ebenso ungewöhnliche wie lebenspraktische Ratschläge parat, wie Scanner aus ihrer Not eine Tugend machen können.
Meine Meinung
Das Buch von Barbara Sher wurde mit nach einem Bericht auf meinem anderen Blog empfohlen, wo es darum ging, ob man zu viele Hobbies haben kann. Jahrelang habe ich mich ganz schrecklich gefühlt da ich immer dachte, ich hätte keine Selbstdisziplin. Ich habe angefangen Bücher zu schreiben, schon in ganz jungen Jahren, sie aber nie fertiggestellt oder veröffentlicht. Ich war intensiv Wrestling Fan und habe Meerschweinchen und Chinchillas gezüchtet, mich intensiv mit Nagetieren und Kleinsäugern beschäftig…

Die sieben Schwestern von Lucinda Riley

Die sieben Schwestern, Lucinda Riley
Goldmann, 537 Seiten

Klappentext

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihr…

Paris ist immer eine gute Idee von Nicolas Barreau

Paris ist immer eine gute Idee, Nicolas Barreau
Piper, 365 Seiten

Klappentext
Rosalie ist Besitzerin eines kleinen Postkartenladens in St. Germain. Als der berühmte Kinderbuchautor Max Marchais ausgerechnet sie bittet, sein neues Buch "Der blaue Tiger" zu illustrieren, kann Rosalie ihr Glück kaum fassen. Kurze Zeit später stürmt ein aufgebrachter junger Literaturprofessor aus New York in die Papeterie, der sie beschimpft, die Geschichte gestohlen zu haben. Empört weist Rosalie diesen unglaublichen Vorwurf zurück. Doch dann beginnt sie zu ahnen, dass die Kindergeschichte ein Geheimnis birgt.
Meine Meinung
Jahrelang bin ich um die Bücher von Nicolas Barreau herumgeschlichen, habe aber nie eins gelesen. Und ob es nun einen Nicolas Barreau gibt oder Daniela Thiele vom Thiele Verlag die Bücher selber geschrieben hat und einen französischen Autoren erfunden.......ich bin maximal verliebt in den Schreibstil und habe das Buch regelrecht verschlungen. Wie konnte ich so lange warten? Oder k…