Mittwoch, 15. November 2017

Almost a Fairytale - Verwunschen von Mara Lang



Almost a Fairytale - Verwunschen, Mara Lang
Ueberreuter, 394 Seiten

Klappentext

Es war einmal ...
Aeromobile, Sicherheitsdrohnen und »Tischlein Deck Dich«-Fastfoodketten:
Die junge Magische Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, die nach höchstem technischen Standard funktioniert. Und auch wenn es Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen – gibt, ist alles Magische festen Regeln unterworfen.
Als Natalie ihr Herz an Prinz Kilian verliert und ihm in einer brenzligen Situation helfen will, benutzt sie verbotenerweise Magie. Damit bringt sie einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihr Leben aus den Fugen geraten, sondern auch die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern lässt.


Meine Meinung

Kaum hatte ich das Buch gesehen, hatte es mich auch schon in seinen Bann gezogen und schnell war klar, welche Geschichte ich mir u.a. von einem Geburtstagsgutschein kaufen würde.
Und ich habe es nicht bereut. Mit Almost a Fairytale - Verwunschen, erwartet Euch der erste Teil einer Diologie, der Euch in eine wahrhaft magische Welt entführt.
Mitran, eine moderne Stadt mitten in Deutschland (anhand der Schwebebahn würde ich mal auf Wuppertal tippen :-) ), in der magische Wesen zusammen mit den Menschen leben.
Da gibt es Hexen und Magier, aber eben auch Trolle und Einhörner, Riesen, Drachen oder auch Pixies (nervige, sprechende Pilze).
In dieser Welt lebt Natalie mit ihrer Freundin Jolly, eigentlich wie zwei normale 17jährige, wäre nicht die Tatsache, dass Natalie eine Hexe ist und diesen winzigen Fakt vor ihrem Freund und großen Liebe Kilian bisher geheim gehalten hat.
Denn Prinz Kilian von Nauders arbeitet für die OMB, die Gesellschaft die das Magische in der Welt in Schach halten soll. Die Nutzung von Magie ist nämlich an gewisse Privilegien gebunden und darf nicht von jedem praktiziert werden. So zum Beispiel Natalie, der es strengstens untersagt ist, ihre Magie zu nutzen.
Als Kilian jedoch in eine brenzlige Situation gerät, möchte sie ihm helfen und nutzt ihre Magie doch. Allerdings ohne zu wissen, welchen Stein sie hiermit ins Rollen bringt und ihr Leben sowie das ihrer Familie, Jolly und Kilian reichlich durcheinander.

Almost a Fairytale ist ein modernes Märchen, das seinen Leser mit reichlich Witz und netten skurilen Ideen einfach abholt. Zumindest ist es mir so ergangen.
Natürlich richtet es sich an jüngere Leser, kann jedoch auch von Erwachsenen locker und leicht gelesen werden.
Die Protagonisten sind sehr sympathisch und sprühen vor guten Einfällen, die einem als Leser nie langweilig werden.
Dazu eine Hexe, die wirklich, wirklich skrupelos ist und ganz viele Verbindungen zu Märchen und Märchenwesen.
Der Schreibstil von Mara Lang ist Leserfreundlich und flott, so dass einem wirklich nie langweilig wird. Die Geschichte hat auch keine einzige Stelle wo sie mal eine Weile dahinplätschert, es geht hier wirklich Schlag auf Schlag weiter.
Lediglich an einigen wenigen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Gefühl gewünscht, das war mir ein wenig zu "mechanisch", auch wenn angeblich Gefühle im Spiel sein sollten.
Nathalies Leben wird allerdings auch wirklich auf den Kopf gestellt und das ihrer Freunde ebenso.

Ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten Teil, der im Februar 2018 erscheinen wird und freue mich die Geschichte dann zügig weiterlesen zu können.
Für diesen ersten Band gebe ich die volle Punktzahl von 5 Sternen, weil er mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgenommen hat.

Eine absolute Empfehlung für alle diejenigen von Euch, die Fantasy und Märchen mögen, jedoch keine Lust mehr auf die drölfzigtausenste Märchenadaption haben.


Samstag, 11. November 2017

Neuzugänge November 2017

Ja, ich weiß, seit November gilt die "Ich kauf nichts" - Challange und ich war auch brav. Schwör!
Allerdings habe ich im Oktober, als ich Lucinda Riley für mich entdeckt habe, noch schnell eine Bestellung bei Rebuy fertig gemacht und dort auch einige preiswerte Bücher von Nicholas Bareau gefunden, die ich auch schon immer mal ausprobieren wollte.
Außerdem hatte ich Anfang des Monats Geburtstag und einige Bücher geschenkt bekommen sowie von meinen Kollegen einen Thalia Gutschein, den ich sofort umgesetzt habe :-)
Ich habe also von meinem Geld im November bislang kein Buch gekauft und plane das auch durchzuhalten bis einschließlich Dezember. Im Januar sieht die Welt dann wieder ganz anders aus :-)

Jetzt aber genug geplappert, hier kommen meine Neuzugänge.
Bis auf "Das italienische Mädchen", "Der Liebesbrief" und die drei Bände der 7 Schwestern Reihe, habe ich jetzt alle erschienenen Bücher von Lucinda Riley und freue mich, sie zeitnah entdecken zu dürfen.


Die sieben Schwestern ist nicht von Rebuy, dieses habe ich günstig über den Marketplace als Hardcover erstanden, da ich die Reihe gerne in dieser Ausgabe im Regal stehen hätte.

Die restlichen Bücher sind von Rebuy, haben keins über 2 € gekostet und sind vom Zustand her alle sehr unterschiedlich. Die Mitternachtsrose könnte sogar ungelesen sein so wie das Buch aussieht. Ich bin echt zufrieden.






Dann kamen noch die Bücher von Nicholas Bareau dazu, von dem ich bereits weiß, dass es sich nicht um einen Mann handelt. Warum eine Frau unter einem männlichen Alter ego Bücher veröffentlicht, das entzieht sich meiner Kenntnis :-)




Ich weiß, dass einige Nicholas Bareau lesen, habe bislang aber recht wenig zu den Büchern gehört und lasse mich jetzt einfach mal überraschen.

Von meinem Gutschein für die Thalia habe ich mir einen reduzierten Bildband über Paris gekauft den ich jetzt hier nicht zeige sowie diese beiden Schätze hier:


Almost a Fairytale lese ich gerade und finde es bislang sehr gut und auf Bautiful Liars bin ich auch schon sehr gespannt.

Dann habe ich noch vier weitere Bücher von unterschiedlichen lieben Menschen zum Geburtstag geschenkt bekommen, die ich hoffentlich auch recht bald lesen kann.


Ich konnte meine Briar Creek Reihe erweitern, jetzt fehlt mir nur noch das Weihnachtsbuch.


Ein Buch, das ich dann jetzt ab Ende November lesen werde um mich auf Weihnachten einzustimmen :-)


Und zu guter Letzt noch ein Buch das ich mir interessenhalber hab schenken lassen, da ich mich gerade intensiver mit dem Glück und Glücklichsein beschäftige.

Sind bei Euch in diesem Monat auch schon tolle neue Bücher eingezogen?



Donnerstag, 9. November 2017

Lykke - Der dänische Weg zum Glück von Meik Wiking



Lykke - Der dänische Weg zum Glück , Meik Wiking
Lübbe, 285 Seiten

Klappentext

Ein Glücksforscher auf Reisen

In jedem Land der Welt, unabhängig von Wohnort, Religion oder vermögen, gibt es Menschen, die sich als glücklich - dänisch lykkelig - empfinden. Insgesamt drei Prozent der Weltbevölkerung beschreiben sich so, hat Meik Wiking herausgefunden. Was machen sie anders als die anderen? Und was können wir selbst tun, um glücklich zu sein?
 Meik Wiking stellt die Grundregeln des glücklichen Lebens auf, wissenschaftlich erforscht, weltweit erprobt - und gar nicht so schwer nachzumachen....

Meine Meinung

Nachdem ich den Vorgänger Hygge von Meik Wiking regelrecht verschlungen habe, wollte ich natürlich auch sein neues Buch Lykke gerne lesen.
Danke an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Eigentlich bezeichne ich mich zu 97 % der Zeit als einen glücklichen Menschen. Ich habe einen Job der mir wirklich Spaß macht, eine Tochter die ich sehr liebe, zwei tolle Pferde, einen tollen Hund, eine hyggelige Wohnung :-) und auch so viel Spaß im und am Leben.
Und trotzdem lese ich noch sehr gerne Bücher über das Glück, Vielleicht um noch mehr Tipps und Anregungen zu bekommen was ich noch machen könnte um 100 % der Zeit glücklich zu sein oder Abwechslung in mein Leben zu bringen. Es soll ja immer noch Dinge geben die mich glücklich machen könnten und die ich noch nicht ausprobiert habe.
Und da ich gerne ausprobiere, sind Bücher wie Lykke genau das richtige für mich.
Und auch diesmal wurde ich absolut nicht enttäuscht.

Abgesehen davon, dass Meik Wiking einen wirklich sympathischen Schreibstil hat, hat er auch nette und umsetzbare Ideen im Gepäck, wie man sein Leben glücklicher gestalten kann. Vielleicht sind einige Projekte nicht mal eben umzusetzen, wie z.B. den Aufbau einer Bofaelleskaber (quasi einer riesigen Wohngemeinschaft in mehreren zusammenliegenden Häusern, die moderne Kommune), aber es bietet eine Anregung was man selber vielleicht im kleinen Stil machen kann, wenn man sich eine bessere Gemeinschaft in seinem Leben wünscht. Und wenn es nur der Spieleabend als Ritual ist oder die Nachbarschaftshilfe. Es gibt immer einen Weg Meik Wikings Ideen für ein glücklicheres Leben im großen oder kleinen Stil umzusetzen. Wenn man möchte.

Das Buch ist genau wie Hygge auch in mehrere Unterpunkte eingeteilt die da wären:

- Die Schatzsuche
- Wie misst man Glück?

- Zusammensein
- Geld
- Gesundheit
- Freiheit
- Vertrauen
- Freundlichkeit

- Setzen wir die einzelnen Teile zusammen

Vieles von dem was der Autor erzählt ist bekannt, nur leider vergessen wir es im Alltag viel zu schnell. Oder weiß jemand von Euch nicht, dass Geld nicht glücklich macht? 

Einer der Bemerkenswertesten Sätze (auch bekannt) war für mich:
Wir geben Geld aus, das wir nicht haben, um Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen, weil wir Leute beeindrucken wollen, die wir nicht mögen.

Gut, oder? Und so wahr!!!!
Ich muss es ja zugeben, ich bin ja auch so ein kleines Konsumopfer. Ich gehe einfach gerne shoppen, habe Spaß an Mode und Büchern und DVDs und und und. Es gibt so viel das mein Herz erfreut.
Und so oft habe ich mir schon vorgenommen kein oder weniger Geld auszugeben um die sauer verdienten Euros vielleicht mal für Erlebnisse zu sparen. Erlebnisse statt Dinge.
Sicherheit statt Dispo.....

Und bei allem mag ich an Meik Wiking, dass er sympathisch daher kommt und so gar keinen Guruhaften Züge hat wie so manch anderer Autor (männlich wie weiblich) von Glücks- und Erfolgsratgebern. Das genau macht Meik Wiking so erfrischend anders.
Man kann etwas machen um glücklicher zu werden, man muss es aber nicht wenn man seinen eigenen Weg zum Glück findet (im Gegensatz zu Menschen die behaupten nur auf eine Art, nämlich ihre, Glücklich werden zu können).

Mir hat der Glücksforscher wieder einige Dinge ins Gedächtnis gerufen, die ich im stressigen Alltag manchmal vergesse.
Und auch ich habe z.B. ausprobiert, beim Abendessen einfach mal eine Kerze auf den Tisch zu stellen und das übrige Licht zu löschen. Mit diesem kleinsten Mittel wurde die Stimmung viel freundlicher als durch das helle Küchenlicht, heimeliger und meine Tochter und ich kamen ins Quatschen. Etwas, das wir schon so lange nicht mehr so intensiv getan haben. Normalerweise essen wir unser Essen, reden dabei etwas und dann räume ich schnell den Tisch wieder ab und sie verschwindet in ihrem Zimmer.
Es sind wirklich die kleinen Dinge, die uns glücklicher machen können. Tag für Tag ein kleines bißchen mehr.
Viel Geld braucht man hierfür wirklich nicht. Genau wie in Hygge sind die Tipps ganz einfach umzusetzen.
Mehr zu Fuß gehen oder Rad fahren kann ja wirklich jeder, oder? Und für mich stimmt es auffallend, es sind Stimmungsaufheller. Das schafft ein Shoppingtripp nur kurzzeitig.

Wer mit wirklich kleinen und einfachen Mitteln sein Glück finden möchte, dem sei Lykke wärmstens ans Herz zu legen.
Ich gebe auf jeden Fall 5 von 5 Sternen da Meik Wiking mich zum lächeln gebracht hat und ich jetzt trotz des gerade erst begonnen Winters einige Vorhaben im Kopf zusammenspinne, die ich auf jeden Fall noch umsetzen mag.
Mission mehr Glück, ich bin dabei!



Dienstag, 7. November 2017

Forbidden von Tabitha Suzuma



Forbidden, Tabitha Suzuma
Oetinger, 446 Seiten


Klappentext


Eine große Liebe – voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt.

Meine Meinung

Lange, lange hatte ich überlegt, ob ich Forbidden lesen wollen würde. Ich hatte das Buch bei einigen Booktubern in der Kamera gesehen und die meisten waren in meiner Erinnerung der Meinung, dass das Thema das Buches nicht gerade einladend ist, um es nett auszudrücken.
Liebe unter Geschwistern, ein absolutes Tabuthema. Und auch ich erwartete plötzlich im Kopf einen New Adult Roman, wie sie fast alle sind, nur dass diesmal Geschwister die Hauptprotagonisten sind. Oh nein!
Jetzt hatte allerdings die Thalia das Buch günstig im Angebot und die Neugierde war größer als die Abneigung, hatte ich wirklich zwei Protagonisten im Kopf, die hemmungslos gegen alle Konventionen ihre Liebe und Gefühle ausleben.

Und ich lag so falsch!

Forbidden ist trotz oder gerade wegen dem Tabuthema eher leise. Lochan und seine ein Jahr jüngere Schwester Maya wachsen in einem eher verwahrlosten Stadtteil von London auf, nachdem ihr Vater die Familie verließ. Ihre Mutter kümmert sich aufgrund ihres neuen Freundes und der Vorliebe für Alkohol nicht um die zwei und ihre drei jüngeren Geschwister. Die Aufgabe sich um den Geschwister und den Haushalt zu kümmern, bleibt an Maya und Lochan hängen, welche beide so ihre Probleme mit dem Leben haben.
Besonders Lochan ist sehr schüchtern und introvertiert und mit Sozialängsten behaftet. Die meiste Zeit hat er mir einfach nur leid getan.
Maya dagegen ist aufgeschlossen, wirkt aber stellenweise mit ihren 16 Jahren noch sehr naiv auf mich, besonders als sie und Lochan sich ineinander verlieben.
Und gerade diese Tatsache erschien für mich, die ich mir Liebe unter Geschwistern nie vorstellen konnte, plötzlich so natürlich und logisch. Beide haben kein eigenes Leben. Zwar hat Maya eine gute Freundin, Francie, jedoch aufgrund ihrer Verpflichtungen keine Zeit, ein ausgeprägtes Sozialleben zu führen. Und auch Lochan ist mit seinen Sozialängsten nach der Schule ständig zu Hause. Seine einzige Bezugsperson und Halt ist Maya, die manchmal so viel älter wirkt als er.
Plötzlich wallen Gefühle zwischen den beiden auf, die so logisch erscheinen und einen als Leser fast vergessen lassen, dass es sich bei den beiden um Geschwister handelt.
Und hier fällt der einfühlsame Erzählstil von Tabitha Suzuma auf. Anders als erwartet, verhalten sich Maya und Lochan alles andere als Rücksichtslos. Beide haben starke Gefühle zueinander, wissen jedoch, dass ihre Liebe "falsch" ist und das was sie fühlen, eigentlich nicht sein dürfte. Und doch können sie sich nicht gegen diese Gefühle wehren.

In meinen Augen haben was das angeht auch empfindliche Seelen kein Problem, diese Geschichte zu lesen. Auch ich kann mir wie gesagt eine solche Liebe unter Geschwistern nicht vorstellen, aber sie wird so behutsam beschrieben und die Konflikte der beiden Geschwister bis ins Detail dargestellt. In vielen anderen New Adult Romanen wären die Hauptcharaktere vielleicht rücksichtslos miteinander in die Kiste gehüpft ohne an Morgen zu denken. Nicht so bei Tabitha Suzuma, welche sehr feinfühlig ist.

Mehr kann ich hier leider nicht sagen, ohne zu spoilern.

Noch weniger als die Liebe unter den zwei Geschwistern konnte ich mir jedoch das Verhalten ihrer Mutter vorstellen. Wer selber Elternteil ist kann sich wahrscheinlich nur schwer damit abfinden, dass der verbleibende Elternteil sich so wenig für sein eigen Fleisch und Blut interessiert, sich so wenig zu kümmern. Oder ich sehe dies selber sehr naiv als Mutter, ich weiß es nicht. Aber auch der Vater, der so nicht in der Geschichte vorkommt, handelt für mich nicht nachvollziehbar, als er vor Beginn der Geschichte mit seiner neuen Familie ins Ausland gegangen ist und seine erste Familie einfach so vergessen hat.

Und dann das Ende.....völlig unerwartet........Ich mag nicht spoilern........

Ich mag darüber nachdenken was ich gelesen habe. Ist Tabitha Suzuma ein Moralapostel? Sieh was Du gelesen hast und lerne daraus? Oder hat sie ähnliches erlebt, ähnliches erzählt bekommen?

Ich muss mich ein wenig von der Geschichte erholen und geben 5 von 5 Sternen.

Donnerstag, 2. November 2017

Mein Buchmonat Oktober 2017

Auch in diesem Monat lohnt es sich nicht wirklich, einen eigenen Beitrag über meine Neuzugänge zu schreiben und so packe ich hier mal alles zusammen was ich so gelesen habe, mich bewegt hat und was es an Neuzugängen gab.

Dieser Lesemonat war auf jeden Fall wieder "erfolgreicher" als die letzten Monate, da ich auch 2,5 Wochen Urlaub hatte. Ich war zwar bei dem schönen Wetter sehr viel draussen, konnte aber auch um einiges mehr lesen als in den letzten Monaten. Und jetzt wo es so früh dunkel wird, fängt für mich sowieso die Lesejahreszeit an, ich freue mich schon.

Ganze 5 Bücher habe ich geschafft, wobei Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett aufgrund seiner Seitenanzahl für mindestens 2 Bücher zählt, lese ich doch normalerweise Bücher um die 300-500 Seiten.
Da es zu jedem gelesenen Buch auch eine Rezension auf dem Blog gibt, muss ich auf diese nicht näher eingehen.











Mein absolutes Monatshighlight war die Entdeckung von Lucinda Riley! Lange bin ich um ihre Bücher herumgeschlichen, aber irgendwie hat nie eins den Weg in meinen Warenkorb gefunden, da es irgendwie nie passte. Und als ich Der Engelsbaum jetzt auf dem Mängelexemplar Tisch im Penny Markt sah, da musste ich es einfach spontan mitnehmen und sofort lesen.
Ich war begeistert und muss unbedingt ihre anderen Bücher auch so schnell wie möglich haben und dann nach und nach lesen.
Zwar läuft ab November die "Ich kauf nichts"-Challenge, aber da ich im November Geburtstag habe, wird es einige Gutscheine geben und die werden natürlich sofort in Bücher umgesetzt.

Die von mir gelesenen Bücher waren auch allesamt Neuzugänge im Monat Oktober, aber trotzdem sind bei mir noch drei weitere Bücher eingezogen, die ich hoffentlich schnell lesen werde.



Der Bastei Lübber Verlag hat mir netterweise ein Exemplar des neuen Buchs von Meik Wiking überlassen, nämlich Lykke, Der Dänische Weg zum Glück.
Wer mich schon etwas länger kennt der weiß ja, dass ich den Vorgänger Hygge vor Kurzem dann auch endlich mal gelesen habe und absolut begeistert war von dem Buch und Lebensgefühl. Auch die Zeitschrift Hygge lese ich sehr gerne.
Daher bin ich in Lykke sofort eingetaucht nachdem ich Der Engelsbaum beendet habe. Es liest sich schon sehr gut an, meine Rezension wird folgen.

Und dann durften noch zwei weitere Bücher hier einziehen, über die ich mich sehr gefreut habe.


Von Auf immer gejagt habe ich schon einiges gehört und so habe ich über den Marketplace jetzt zugegriffen als es das Buch recht günstig "wie neu" gab. Und es stimmt, außer einem Mängelexemplarstempel hat das Buch nichts und ich habe knapp über 7 € bezahlt.

Und das letzte Buch gab es bei Thalia für 4,99 € und auch hier konnte ich nicht nein sagen, da ich schon ein wenig was über das Buch gehört habe, auch wenn es eher kontrovers diskutiert wird.


Ich kann mir zwar auch nicht vorstellen, dass ich mir Liebe unter Geschwistern gut vorstellen kann, aber ich bin jetzt sehr gespannt auf dieses Buch und überlege, ob ich es parallel zu Lykke lesen soll.

Das war mein Büchermonat Oktober 2017. Was habt ihr denn so gelesen und gekauft?

Dienstag, 31. Oktober 2017

Der Engelsbaum von Lucinda Riley


Der Engelsbaum, Lucinda Riley
Goldmann, 614 Seiten

Klappentext

Viele Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales. Doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald und die Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist - ihr eigener Sohn! Greta ist entschlossen herauszufinden, was sich in ihrem früheren Leben ereignet hat. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta allen Mut braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken - damit sie schließlich wahren Frieden finden kann.

Meine Meinung

Lange schon möchte ich unbedingt ein Buch von Lucinda Riley lesen, da ich schon so viel gutes über die Autorin gehört habe, auch und besonders von anderen Lesern auf deren Meinung ich vertraue, da wir schon einen sehr ähnlichen Buchgeschmack haben.
Und dennoch hat es nie eines ihrer Bücher in mein Regal geschafft, bis ich in der letzten Woche beim Discounter Penny einkaufen war. Dort gab es wieder einige Mängelexemplare und so auch Der Engelsbaum von Lucinda Riley, das sofort in meinen Korb hüpfte.
Und schon nach den ersten Seiten stellte sich mir die Frage, was habe ich als Leserin die ganzen letzten Jahre ohne Lucinda Riley gemacht?
Ihr könnt also schon ahnen, ich war schwer begeistert von dem Buch, das ich Euch jetzt näher vorstellen möchte.

Wir schreiben das Jahr 1945, kurz nach Ende des 2. Weltkriegs in London, als Greta Simpson David "Taffy" Marchmond bei ihrer Arbeit in einem Nachtclub kennenlernt, um sich finanziell über Wasser zu halten. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, die Jahre anhalten soll.
Zur gleichen Zeit lernt sie auch einen amerikanischen Soldaten kennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Hier, direkt am Anfang des Buches, war ich das erste Mal verwirrt, kam mir die gesamte Geschichte um das junge Mädchen und den amerikanischen Soldaten doch so dermaßen bekannt vor, dass ich sogar dachte, das Buch bereits gelesen zu haben. Dem ist jedoch auf jeden Fall nicht so, da ich bislang kein einziges Buch von Lucinda Riley kenne.
Das Original der Geschichte wurde jedoch bereits im Jahr 1995 unter dem Namen Lucinda Edmonds veröffentlicht. Aber auch hier habe ich dieses Buch niemals gelesen, wie ich dann auf den folgenden Seiten feststellte.
Ich bin noch nicht dahinter gekommen, weiß aber, dass ich diesen Part der Story genau so aus einer Verfilmung kenne. Es könnte Danielle Steele gewesen sein.
Aber auch wenn Lucinda Riley in diesem Fall abgekupfert haben sollte, tut das der Story keinen Abbruch.

Wie es bei der Autorin wohl meistens ist, spielt der Roman auf zwei Zeitebenen, was jedoch auch seinen Reiz hat. So erleben wir Greta und David im Jahr 1985, als Greta Marchmont sich bemüht, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen, welches sie bei einem tragischen Unfall verloren hat. Als sie ein Grab im Wald entdeckt, in welchem offensichtlich ihr kleiner Sohn begraben liegt, kommen langsam ihre Erinnerungen zurück.
Wir erleben daher die Geschichte von Greta und David ab 1945 bis ins Jahr 1985 hinein, immer abwechselnd, je nachdem wie Greta sich erinnert oder was David ihr von der Vergangenheit erzählt.
Dabei ist Der Engelsbaum eine wunderschöne Familiengeschichte über große Träume, unerfüllte Liebe und ein Leben für die Karriere.
Lucinda Riley schreibt so flüssig und schön, dass einem als Leser auf den über 600 Seiten zu keiner Zeit langweilig wird und man hofft, dass die Geschichte der Familie Marchmont ein gutes Ende nehmen wird. Sämtliche Charaktere sind sympathisch und gut gezeichnet, so dass man gerne an ihrem Leben teilhaben mag.

Ich musste mir sofort alle verfügbaren Bücher von Lucinda Riley gebraucht bestellten und werde sie hoffentlich bald schnell verschlingen, denn ich bin nach Der Engelsbaum völlig vernarrt in den Schreibstil und Erzählstil der Autorin.

Daher gebe ich auch ohne zu zögern die volle Punktzahl von 5 Sternen für besondere Unterhaltung!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Zorn und Morgenröte von Renee Ahdieh


Zorn und Morgenröte, Renee Ahdieh
One, 389 Seiten

Klappentext

Jeden Tag erwählt der Kalif ein Mädchen.
Jeden Abend nimmt er sie zur Frau.
Jeden Morgen lässt er seine Braut hinrichten.
Bis die eine auftaucht, die um jeden Preis überleben will. Doch kann ein einzelnes Mädchen den Lauf der Geschichte verändern?

Meine Meinung

Ich war immer unsicher, ob ich Zorn und Morgenröte lesen wollen würde. Ich habe damals einiges über das Buch gehört, nicht alle Stimmen waren positiv.
Und Anfang des Monats hat es mich dann doch gepackt, ich weiß gar nicht mehr warum und ich habe mir über den Amazon Marketplace meine eigene Ausgabe von Zorn und Morgenröte erstanden und auch sofort verschlungen. Irgendwie wollte ich dieses Buch nicht in meinem SUB versinken lassen, dafür hatte ich es mir nicht gekauft.

Sharzad meldet sich freiwillig, den Kalifen Chalid zu heiraten, mit dem festen Willen, nicht im Morgengrauen von diesem umgebracht zu werden. Dieses Schicksal hatte ihre beste Freundin Shiva ereilt und Sharzad schwört nun Rache.
Nur um ein Wunder überlebt sie die erste Nacht und stellt schnell fest, dass hinter dem verschlossenen Chalid mehr steckt, als ursprünglich von ihr gedacht. Zwar verliebt dieser sich recht schnell in Sharzad, doch redet er nicht über das Warum seiner so grausamen Taten.

Sharzad ist ein freches und selbstbewusstes Mädchen, das nur einen Grund hat in den Palast des Kalifen zu kommen, ihre beste Freundin Shiva zu rächen. Sie möchte auf jeden Fall überleben und rechnet nicht damit, dass sie sich in den wortkargen und unnahbaren Chalid verlieben würde, der als Monster verschrien ist. Aber wer würde den jungen Mann nicht so sehen, schließlich bringt er Tag für Tag ein junges Mädchen um.
Sharzad wird schnell klar, dass ihr Mann kein grausamer Mörder ist und setzt alles daran, hinter dessen Geheimnis zu kommen.

Sharzad ist aufgrund ihres Charakters sehr sympathisch und auch deren Magd Despina mochte ich sehr gerne. Ebenso Jalal, den Cousin von Chalid und erster Offizier der Garde.
Chalid dagegen bleibt fast bis zum Schluss sehr undurchsichtig, auch wenn man als Leser schnell merkt, dass mehr in ihm steckt als das, was alle Menschen einen glauben machen wollen.

Renee Ahdieh entführt uns in eine Welt von Tausend und einer Nacht, in der ich mich Geschichtentechnisch eher nie tummel. Aber ich wollte die Geschichte unbedingt jetzt lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen super flüssigen Schreibstil und versteht es, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen. Bei mir ist es auf jeden Fall sehr gut gelungen, ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen und bin jetzt natürlich super gespannt, wie es im zweiten Band Rache und Rosenblüte weitergehen wird.

Für sehr gute Unterhaltung gebe ich die volle Punktzahl von 5 Sternen.



Sonntag, 22. Oktober 2017

Für immer Zuckerfrei von Anastasia Zampounidis


Für immer Zuckerfrei, Anastasia Zampounidis
Lübbe, 222 Seiten

Klappentext

Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und weckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlangen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig. Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.

Meine Meinung

Ich bin derzeit einiges an Kilos am verlieren und als ich die Möglichkeit vom Bastei Lübbe Verlag bekam, das neue Buch von Anastasia Zampounidis zu lesen, griff ich dankbar zu.
Zuckerfrei leben, das schien (und scheint) für mich so weit weg zu sein wie der Mars von der Erde. Egal ob ich backen möchte oder mir im Rahmen meiner Diät eine Süßigkeit gönnen, überall ist Zucker, auch wenn ich seit Jahren meinen Kaffee mit Süßstoff trinke oder meinen Naturjoghurt mit Agavendicksaft süße (der ja, wie ich jetzt weiß, auch Zucker ist).
Daher wollte ich erfahren wie die Autorin es schafft, seit Jahren völlig zuckerfrei zu leben.
Und hier habe ich einen guten Einblick bekommen. Anastasia Zampounidis erklärt in gewohnt sympathischer Art wie und warum sie plötzlich ihre Ernährung völlig umgestellt hat und wie es ihr damit ging. Allerdings nimmt auch sie teilweise etwas Guruhafte Züge an, was mir deutlich weniger gefallen hat, wo ich aber immer schnell drüber hinweg lesen konnte. Bei jemand anderem oder wenn "der Stoff" trocken gewesen wäre, hätte ich schon längst abgeschaltet. Anastasia Zampounidis jedoch verpackt das Thema extrem lesenswert und überfrachtet uns Leser auch nicht mit zu vielen Fachausdrücken und Wissenschaftlichem. 

Ich habe jedoch schnell für mich festgestellt, dass mir der Verzicht auf Zucker (auch und besonders in der Kombi mit veganer Ernährung) way too much ist.
Einschränkungen (auch weitere), ja gerne, völliger Verzicht jedoch, nein Danke.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einige Leser den Zuckerverzicht mit Freude angehen werden oder ihn zumindest mal in Gänze ausprobieren, ich jedoch weiß jetzt genau, dass ich das nicht möchte.
Aber ich denke das ist auch okay, jeder wie er mag.
Ich stimme jedoch absolut zu, dass jeder mal über seine Ernährung nachdenken sollte, daher lehne ich die Thematik ja auch nicht rundherum ab.

An anderen Stelle im Buch habe ich dann allerdings auch mal mit dem Kopf geschüttelt, z.B. als die Autorin felsenfest spätes Essen und rotes Fleisch mit Albträumen in Verbindung bringt und sich darüber wundert, dass ihr Freund über diese These lacht. Ich gebe zu, ich hätte auch schmunzeln müssen.
Und auch diese Aussage packe ich leider unter die Kategorie "Guruhaft" da teilweise schon sehr schwarz/weiß. Für mich gibt es aber auch andere schöne Farben im Leben, oder eben einige Grauschattierungen ;-)

Alles in Allem habe ich mich jedoch sehr gerne mit dem aufgeworfenen Thema auseinander gesetzt und werde wie gesagt ausprobieren, meinen Konsum von Zucker noch weiter einzuschränken als heute schon. Und auch einige von Anastasia Zampounidis Essensempfehlungen und Rezepten werde ich gerne ausprobieren und mir eine Meinung bilden (ich glaube sogar mindestens eine der Folgen Das perfekte Promi-Diner gesehen zu haben bei denen sie so schlecht abschnitt aufgrund der ungewohnten Ernährungsweise - sie ist halt sicherlich nicht jedermanns Sache).

Wer sich mit dem Thema Reduzierung oder auch völliger Verzicht von Zucker gepaart mit Traditioneller Chinesischer Medizin (denn die ist auch ein großes Thema) auseinander setzen mag, dem ist "Für immer Zuckerfrei" auf jeden Fall zu empfehlen!
Selbst mir, die ich nicht völlig auf Zucker verzichten mag, hat es einige Aha-Momente beschert. und mich meinem Ziel der Gewichtsreduktion ein Stück weiter gebracht.

Vielen Dank dafür.



Samstag, 21. Oktober 2017

100 Follower Gewinnspiel

Die Losfee (mein Töchterchen) hat gezogen und die Gewinnerin des 15 € Amazon Gutscheins ist Verena Schulze. <3lichen Glückwunsch!!!


Gestern habe ich mich so dermaßen gefreut, denn plötzlich hatte ich, nach etwas über einem Jahr Abookishloveaffaire, genau 100 Follower.

Vielen Dank dafür!

Und da ich mir schon lange vorgenommen habe bei 100 Followern ein Gewinnspiel zu starten, ist es heute endlich so weit :-)

Zunächst habe ich überlegt, welches Buch ich in letzter Zeit so toll fand, dass ich Euch gerne auch eine Ausgabe davon kaufen würde und einer/einem von Euch als Gewinn schenken.
Hier eins auszusuchen fiel mir jedoch schwer und da die Geschmäcker verschieden sind habe ich mir gedacht, gibt es für die Gewinnerin oder den Gewinner einfach einen

15 € Amazon Gutschein.

Ich denke das fast jeder von uns bei Amazon bestellt und es schöner ist, wenn ihr Euch selber Euer Wunschbuch aussuchen könnt. Wie ich von mir selber weiß sind die Wunschlisten ja meist prall gefüllt mit Büchern über Bücher.

Alles was Ihr tun müsst ist:

1. Natürlich Follower von Abookishloveaffaire sein :-)
2. Mir in den Kommentaren mitteilen, welches Buch Ihr Euch gerne jetzt und sofort kaufen würdet und als nächstes Verschlingen.

Das war es auch schon. Und natürlich entscheidet nicht das Buch das mir von Eurer Auswahl am Besten gefällt, sondern das Los :-)

In den Lostopf hüpfen könnt Ihr bis zum 03.11.2017 um 0.00 Uhr.
Denkt nur bitte daran mir irgendwie anzugeben, wie ich Euch im Falle des Gewinnes erreichen kann. Den Gutschein gibt es dann per Mail.

VIEL GLÜCK








Freitag, 20. Oktober 2017

The Promise - Der goldene Hof von Richelle Mead


The Promise - Der goldene Hof, Richelle Mead
One, 586 Seiten

Klappentext

Das Leben von Elizabeth wirkt nur nach außen hin perfekt. Verarmt und ganz auf sich gestellt ist die junge Adelige der Verzweiflung nahe. Dabei will sie doch nur eins: ihr Leben selbst in die Hand nehmen.
Als sie vom Goldenen Hof erfährt, sieht sie plötzlich ihre Chance. Denn der Goldene Hof verspricht wenigen Auserwählten eine schillernde Zukunft. Getarnt als einfaches Mädchen will sie die Ausbildung antreten. Doch kann sie es schaffen, sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen?

Meine Meinung

Ich habe bislang noch kein Buch von Richelle Mead gelesen und war daher sehr gespannt auf The Promise (ach doch, verdrängt, Succubus Blues ist von ihr, habe ich damals abgebrochen, passte irgendwie nicht zu meiner Vampir-Leidenschaft). Eigentlich wollte ich es als E-Book über www.netgalley.de als Rezensionsexemplar lesen, da es jedoch Trouble mit meinem Kindle gab (an den ich mch einfach nicht gewöhnen kann - ich bin einfach keine Freundin von E-Books), habe ich es mir bei der Buchhandlung Ludwig in Köln als Hardcover gekauft (und endlich mal wieder in einer Buchhandlung gestöbert). Macht sich auch besser im Regal <3

Jetzt aber zum Buch selber. Ich habe bislang noch nichts von Richelle Mead wirklich gelesen, weder Vampire Academy noch Bloodlines, noch Dark Swan, so dass ich völlig unvorbelastet an diesen Roman gehen konnte.
Richelle Mead entführt uns offensichtlich in eine Zeit vor unserer Zeit. Da war ich mir nicht so sicher, ob der Roman eher dystopisch oder historisch sein würde.
Ich würde ihn als historisch einordnen, auch wenn es die Welt Osfrid, in der Elizabeth aufwächst, nicht gibt, ebenso wenig wie das "Land" Adoria, in das die Mädchen reisen, um dort reich verheiratet zu werden.
Ein wenig hatte ich zunächst die Befürchtung mich würde eine Geschichte wie Das Juwel von Amy Ewing erwarten bzw, eine Mischung aus Juwel und Selection, doch diese Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.
Allerdings hatte ich auch gehofft, dass es in der Geschichte um die Ausbildung und die Zeit am Goldenen Hof gehen würde und vielleicht auch noch die Zeit danach in der die Mädchen verheiratet werden sollen, diese Hoffnung wurde jedoch ebenso erschlagen.
Die Ausbildung nimmt lediglich einen wirklich kleinen Teil des Buches ein und auch Handlungsstränge von denen ich gedacht hatte, dass sie noch ausgebaut würden, wurden plötzlich fallen gelassen und ich fragte mich, weshalb die Autorin gewisse Themen denn überhaupt angerissen hat, wenn sie sie dann wieder völlig fallen lässt.
Man kann jedes Thema endlos dehnen, doch die Ausbildung und die Zeit der Mädchen danach, kam viel zu kurz und straft den Titel des Buches für mich dadurch etwas Lügen.

In etwa der Mitte nimmt das Buch eine Richtung ein, mit der ich absolut nicht gerechnet habe und die ich anhand des Titels auch so nicht erwartet hatte.
Dadurch machte es die Sache für mich auch schwierig Elizabeth und Cedric, die ich wirklich als Charaktere mochte, weiter zu verfolgen. 
Kennt ihr das, wenn ihr etwas felsenfest erwartet und dies dann auch genau so lesen wollt und nicht 1000 % anders? So ging es mir leider mit The Promise. Die Geschichte machte eine Wendung die ich so nicht wollte und obwohl sie interessant blieb und sehr gut geschrieben, war sie damit einfach nicht mehr meine und ich flog etwas lustlos über die nächsten Seiten hinweg :-(
Zwar konnte ich mich wieder fangen, aber der volle Lesegenuss wollte sich nicht mehr einstellen. Schade.

Schreibstil toll, Charaktere sympathisch, die Geschichte völlig anders als erwartet.

Für mich war die Geschichte um Elizabeth und Cedric auch abgeschlossen, auch wenn ein paar Fragen zwei andere Hauptprotagonisten betreffend offen blieben und ich hoffe, dass The Promise als Einzelband stehen bleibt. Ich denke nicht dass er es verträgt, wenn noch krampfhaft eine nächste Geschichte nachgequetscht wird.

Der Schreibstil von Richelle Mead erhält von mir die volle Punktzahl, für den nicht passenden Turn in der Geschichte muss ich für mich leider einiges abziehen, so dass insgesamt 3,5 von 5 Punkten bleiben.
Alleine für den Schreibstil werde ich mir jedoch noch mal eine ihrer anderen Reihen ansehen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett


Das Fundament der Ewigkeit, Ken Follett
Lübbe, 1156 Seiten

Klappentext

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen - koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen....


Meine Meinung

Nach Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt der dritte Roman von Ken Follett aus der fiktiven Stadt Kingsbridge in England.
Ich lese nicht sehr viele historische Romane, da ich mich in der Hinsicht nicht sehr Geschichtsorientiert halte. Es sei denn ihr Autor ist Ken Follett, dann verschlinge ich diese geradezu :-) Daher freue ich mich, dass ich vom Verlag ein Rezensionsexemplar erhalten durfte.
Der Autor hat einen flüssigen und gut lesbaren Schreibstil der dafür sorgt, dass einem auch auf über 1100 Seite keine Minute langweilig wird. So ist für mich Geschichtswissen locker und leicht verpackt und macht Spaß, auch wenn sie unbestreitbar ihre Längen hat.

Zunächst lernen wir Ned und Margery und deren Familien kennen, schnell kommen jedoch nach und nach noch andere Charaktere in unterschiedlichen Städten und Ländern hinzu, die sich irgendwann miteinander verbinden.
In erster Linie geht es um den Glauben, Katholiken vs. Protestanten, ein Glaubenskrieg den wir uns heute einerseits gar nicht mehr vorstellen können, der andererseits aber auch wieder so nah ist wie lange nicht mehr.
Und Ned, der quasi mithilft so etwas wie den ersten Geheimdienst der Welt aufzubauen.

Mein persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch die Protestantin Sylvie, der übel mitgespielt wird und die ich für ihren Mut bewundere, etwas, das für die Frauen in der Zeit sicher etwas eher ungewöhnliches war. 
Leider kennt Ken Follett aber auch nur schwarz und weiß, ich hätte mir gewünscht, dass einige seiner Charaktere eine, zumindest kleine, Wandlung vollziehen und ich überrascht werde. Auf diese habe ich jedoch die ganze Zeit gewartet. Die Handlung blieb daher weitestgehend vorhersehbar und hatte keinen Aha-Moment für mich. Diesen erwarte ich bei seinen historischen Romanen allerdings auch nicht wirklich.

Daher, so flüssig Ken Follett schreibt und so viel Spaß es auch macht von ihm Geschichtswissen in einer guten Story aufbereitet zu bekommen, Spannung mag in Das Fundament der Ewigkeit leider so gar keine aufkommen. Die Geschichte plätschert eher vor sich her, das aber so gut, dass ich zu keiner Zeit Lust hatte das Buch aus der Hand zu legen. Die Seiten flogen für solch einen "dicken Schinken" quasi dahin. Und das mag ich an Ken Follett so. Und das muss ein Autor erst mal schaffen!

Daher gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen für gewohnt gute Unterhaltung.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Mein Buchmonat September 2017

Der September sollte ein ganz toller Lesemonat werden und dann kam ich doch wieder zu fast gar nichts :-(
Mehr noch, der September ist der schlechteste Lesemonat seit Beginn meiner Aufzeichnungen geworden (2008). Las ich früher rund 10 Bücher pro Monat, sind Monate mit 4-5 Büchern schon schlecht.
Im September 2017 habe ich dagegen sage und schreibe 2 Bücher beendet :-( ZWEI :-(
Und das lag nicht etwa daran, dass ich eine Leseflaute gehabt hätte, ich hatte schlicht und einfach keine Zeit zu lesen und war abends zu müde um mehr als ein paar wenige Zeilen aufzunehmen. Für mich ein ganz schlimmer Zustand, schlimmer als jede Leseflaute (die ich so auch nicht kenne).

Dementsprechend gab es diesen Monat auch fast keine Neuzugänge, was meinen SUB natürlich freut.
Ich war auf einem Seminar in Münster und habe bei meiner Besichtigung der Stadt natürlich auch vor einer Buchhandlung nicht halt machen können.
Mit an die Kasse kam mein erster Fitzek, aber bei dem Preis für ein Hardcover konnte ich einfach nicht nein sagen.


Ebenfalls eingezogen ist ein Buch über das ich mich sehr gefreut habe, auch wenn ich fast befürchte, dass ich durch die über 1000 Seiten im Oktober nur ein Buch lesen werde ;-)
Die Rede ist vom neuen Roman von Ken Follett.


Zudem hat Bastei Lübbe mir ebenfalls die Autorenzeitung zu Ken Follett zugesandt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Ebenfalls gefreut habe ich mich über ein Buch das ich ebenfalls ganz schnell lesen möchte und schon wirklich gespannt bin ob ich es im Rahmen meiner Diät umsetzen kann, will und werde.
Die Rede ist vom Buch von Anastasia Zampounidis, die wir alle von MTV kennen dürften und die mittlerweile ein Zuckerfreies Leben führt.


Und last but not least hatte ich günstig die Gelegenheit, meine Skulduggery Pleasant Sammlung zu erweitern um Band 4. Ich habe zwar erst den ersten Band gelesen, weiß aber, dass ich die Reihe auf jeden Fall fortführen möchte.


Gelesen habe ich in diesem Monat wie gesagt lediglich zwei Bücher, zu denen bereits eine Rezension auf dem Blog online ist. Die Rede ist von Herbstzauber in Briar Creek von Olivia Miles und Die Schlange von Essex von Sarah Perry.




Ich hoffe wirklich, wirklich, dass der nächste Monat wieder etwas besser für mich läuft, habe aufgrund der Dicke des Follett hier jedoch wenig Hoffnung leider :-( Mal sehen ob ich in meinem nahenden Urlaub etwas abschalten kann.

Freitag, 29. September 2017

Gelesen: Die Schlange von Essex von Sarah Perry



Die Schlange von Essex, Sarah Perry
Eichborn, 487 Seiten

Klappentext

London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen.

Meine Meinung

Danke an Bastei Lübbe, dass ich dieses Buch haben durfte :-)
Als ich den Klappentext las war ich sofort begeistert, liebe ich doch seit der Schulzeit Shakespears "The taming of a Shrew", Der Widerspenstigen Zähmung.
Und auch sonst Bücher in denen die Helding und der Held sich ordentlich fetzen, am besten auf eine hurmorvolle, sarkastische Art.
Daher war nach dem Klappentext schnell klar, "Die Schlange von Essex" musste ich lesen, auch wenn ich mich außer bei Ken Follett, selten an historische Romane wage.
Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch dann wirklich in Händen halten durfte.

Leider, leider kam die Ernüchterung für mich dann ziemlich schnell, handelt es sich bei "Die Schlange von Essex" doch nicht um den vorn mir erwarteten humorvollen historischen Roman, sondern wirklich um Literatur.
Die ersten Seiten waren für mich, die ich seit Abschluss des Abiturs im Jahr 1991 eigentlich nur noch "leichte Kost" lese, sehr schwer zu verdauen. Ich schwankte zwischen Abbrechen und einem anderen Blogger geben und mich durchzubeißen und habe mich für Letzteres entschieden. 
Mit den Seiten wurde es dann auch einfacher für mich, doch die erwartete Lektüre habe ich mit Die Schlange von Essex leider nicht erhalten.
Cora Seaborne geht nach dem Tod ihres Mannes nach Essex und lernt den Pfarrer Will Ransome und dessen Frau Stella kennen. Im Örtchen Aldwinter geht seit Jahren die Legende der Schlange von Essex herum, einem riesigen Monster aus der See, die, wie es in früheren Zeiten oftmals war, für alles verantwortlich gemacht wird, was im Örtchen passiert.
In meinen Augen ist das nicht viel. Ich kann jetzt natürlich leider auch nicht schreiben was ich alles mitgenommen habe, denn das würde zu sehr spoilern.
Allerdings muss ich sagen, dass es diese von mir heiß ersehnte Auseinandersetzung zwischen Cora und Will, leider nicht gibt :-( 
Und ich muss es zugeben, ich habe die Handlung, den Sinn und Zweck der Geschichte, leider nicht verstanden. Ich habe gelesen was passiert oder nicht passiert, aber den Sinn darin nicht gefunden :-(
Allerdings denke ich, es lag an mir. Vielleicht war ich nicht frei genug für die Geschichte, da ich ganz etwas anderes erwartet und mich darauf gefreut hatte. Das mag sein.
Jedenfalls gibt der Klappentext die Geschichte für mich leider nicht wieder. Und ich bleibe beim Mainstream.

Da ich die Geschichte zwar gelesen, aber nicht "verstanden" habe, kann ich natürlich keine Rezension im eigentlichen Sinne schreiben oder gar eine Punktebewertung vergeben. Das wäre unfair und das bin ich nicht. Das Buch wird nicht umsonst den Britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres 2017 erhalten haben!
Es wird Menschen geben, die Affiner sind als ich. Das Wort "Intelligenter" nutze ich bewusst nicht, da ich nicht weiß woran es lag, dass ich die Geschichte nicht verstehen und interpretieren konnte. Die Handlung für mich keinen klaren Sinn ergab, außer einem eher oberflächlichen. Ich vermute jedoch mehr dahinter. Aber ich habe mal wieder Interessen ausgelotet und dafür bin ich Sarah Perry dankbar :-)



Sonntag, 24. September 2017

Herbstzauber in Briar Creek von Olivia Miles



Herbstzauber in Briar Creek, Olivia Miles
Lyx, 367 Seiten

Klappentext

Jane kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr Exmann die Frau heiraten will, die Grund für ihre Scheidung war, nun erwarten die beiden auch noch ein Kind! Janes Welt steht endgültig Kopf, als sie plötzlich Henry Birch gegenübersteht und spürt, dass er ihr Herz nach all den Jahren immer noch zum Rasen bringt. Doch Henry ist der beste Freund ihres Exmanns. Kann es Jane wirklich wagen, auf ihr Herz zu hören?

Meine Meinung

Ich mag den Schreibstil von Olivia Miles sehr gerne und da gerade auch bei uns der Herbst Einzug hält, kam diese Lektüre gerade passend.
Im dritten band der Reihe aus der Kleinstadt Briar Creek in Vermont, geht es um Jane, die dritte Schwester im Bunde, die gerade die bittere Trennung von ihrem Mann Adam durchlebt hat, der wir ja auch bereits seit Band 1 folgen dürfen.
Das Adam die Ehe der beiden nicht sehr ernst genommen hat, das war bislang immer zu merken, aber jetzt kommt es für Jane ganz dicke. Nicht nur, dass er seine neue Freundin Kristy heiraten will, die beiden bekommen auch noch ein gemeinsames Kind!

Jane kann einem auch in diesem Band zunächst einfach nur leid tun. Nicht nur, dass ihr Traum des glücklichen Familienlebens platzt und sie lernen muss auf eigenen Füßen zu stehen, nein, jetzt scheint ihr verlogener Exmann auch noch alles zu bekommen was sie immer haben wollte.
Und dann erscheint Henry Birch wieder in Briar Creek, ein langjähriger Freund, aber eben auch der beste Freund von Adam, den es seit der Hochzeit der beiden nicht mehr in seinen Heimatort verschlagen hat. Henry ist Reiseautor und kommt in der ganzen Welt rum. Dazu hatte er einen guten Grund, seiner Vergangenheit den Rücken zu kehren, war seine kürzlich verstorbene Mutter doch die Alkoholikerin des kleinen Städtchens und damit Stadtgespräch in Briar Creek.
Schon immer mochte Henry Jane sehr gerne und am liebsten hätte er damals deren Hochzeit verhindert, dies jedoch gelassen. Jetzt schwankt er zwischen seinen Gefühlen für Jane und der Loyalität gegenüber seinem besten Freund Adam und dessen Familie, da die Mutter seines Freundes ihn und seine Schwester Ivy häufig vor deren Mutter beschützt hatte und den Zwillingen immer eine Zuflucht geboten.

Jane und ihre Tochter Sophie mochte ich schon seit dem ersten besuch in Briar Creek. Auch in diesem Band wurde sie mir noch sympathischer, konnte ich als alleinerziehende Mutter doch in gewisser Weise mit ihr mitfühlen. Und auch diesmal zeigt ihr Exmann sich wieder von seiner besten Seite.
Auch Henry ist ein Charakter den man mögen muss, hat doch auch er in seiner Kindheit viel erlebt und seinen eigenen kleinen Kampf mit dem Heimatort auszufechten. Schon seit Jahren hegt er Gefühle für Jane, traut diesen jedoch nicht.

Olivia Miles schafft es erneut mich in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Das Städtchen Briar Creek macht Lust auf mehr und lässt mich wünschen selber in ihm zu leben und auch die Bewohner des Ortes werden freundlich gezeichnet. Habe ich nicht erwähnt, dass ich schon seit Jahren auf die Gilmore Girls stehe? Und so stelle ich mir Briar Creek genau so schön und heimelig vor wie Stars Hollow.
Ihre Geschichten haben in meinen Augen mehr Substanz als z.B. die Lost in Love Reihe von Marie Force in der vergleichsweise weniger passiert und sind nicht so schrecklich patriotisch wie die Virgin River Reihe von Robyn Carr.
Beide Reihen liebe ich, aber die Briar Creek Reihe hat einen besonderen Platz in meinem Kleinstadtherzen eingenommen und ist mittlerweile mein Favorit.

Für gewohnt sehr gute Unterhaltung gebe ich volle Punktzahl, 5/5