Sonntag, 4. Dezember 2016

Die Insel der besonderen Kinder - Graphic Novel






Die Insel der besonderen Kinder (Graphic Novel), Ransom Riggs, Cassandra Jean
Carlsen

Beschreibung (Klappentext der Buchausgabe):

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Nicht so der Opa von Jacob - Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben. Und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Geschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es diesen besonderen Ort wirklich gibt. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und folgen ihm auf seiner Suche nach der Insel der besonderen Kinder.

Meine Meinung:

Das Comic wurde mir netterweise vom Carlsen Verlag im Rahmen deren "Blogger Willkommen" zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür nochmal, ich finde diese Aktion eine ganz tolle Idee. So fühlt man sich als Blogger beim Carlsen Verlag auch wirklich Willkommen!

Nun aber mal zum Buch ansich. Lange schon hatte ich überlegt, ob ich "Die Insel der besonderen Kinder" nicht lesen sollte und so kam mir das Comic gerade recht.
Was mir leider sofort aufgefallen ist war, dass mir der Zeichenstil ein wenig zu düster ist und mir nicht wirklich gefällt, auch wenn er natürlich absolut zu der Geschichte passte, die keine bunten Farben zuläßt. Dennoch wirkten die gezeichneten Figuren auf mich leider unsympathisch.
Ich habe vor nicht allzu langer Zeit "Pandemonium" als Graphic Novel gelesen, welches ebenfalls eine eher düstere Geschichte ist, die Zeichungen und Firguren waren jedoch  irgendwie "weicher" (Zeichner Stefano Raffaele).
Die Story ansich konnte ich nach einer guten Weile nachvollziehen, was wie ich glaube über einen Comic nicht wirklich darstellbar ist. Bereits vor der Hälfte wusste ich, dass ich die Geschichte auf jeden Fall noch ausführlich lesen möchte und mir den Roman auf jeden Fall kaufen werde.
Was mich auch teilweise sehr verwirrte waren die nicht angekündigten Zeitsprünge, zumindest habe ich sie so empfunden. Noch ist Jacob im Haus der Kinder und plötzlich sitzt er wieder zusammen mit seinem Vater ohne einen Hinweis darauf, dass er jetzt in der Zeit springen wollte.
Insgesamt konnte ich feststellen, dass ich wohl eher keine Comicleserin bin. Ich kann mir weitaus besser und mehr unter einer Story vorstellen, wenn der Autor diese in einem Buch umfassend umschreibt und sich eigene Bilder in meinem Kopf formen dürfen, die ich nicht beim lesen vorgegeben bekomme.
Dennoch werde ich garantiert nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen und sicher noch das eine oder andere Graphic Novel ausprobieren, vor allem da ich gesehen habe, dass es auch Twilight und Interviel mit einem Vampir in dieser Form gibt (ganz abgesehen von Bartimäus von Jonathan Stroud).

Ich werde weiterhin hier berichten wie ich mit Comics voran komme, da das eine oder andere gestern bereits in meinen Warenkorb gehüpft ist (zum Glück gab es diesen Monat Weihnachtsgeld :-) )

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